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Hüttenpächter:
Familie
Serafin und
Lydia Gstrein

Seestraße 10
A-6450
Sölden/Ötztal


Telefon Hütte
0043(0)676 9523426

last update
16.07.2011

Die Ambergerhütte
2135 m ü.N.N.

Die Revitalisierung des alten, historischen und spaltenfreien
Übergangs von der Ambergerhütte zur Dresdner Hütte
(oder umgekehrt) über den Hinteren Daunkopf (3.225 m) wurde kürzlich abgeschlossen.

Diese Neuerschließung bietet eine überaus reizvolle Gratwanderung - umgeben von den wechselvollen Eisformationen des Gletschers unterhalb des Hint.Daunkopfs
und den Dreitausendern des Ötz- und Stubaitales.

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Am Weg ein mit Gebetsfahnen umhülltes Steinmandl ladet zu einer Rast und zur Besinnung ein

Aber nun zum Weg:

Ungefähr eine Dreiviertelstunde von der Ambergerhütte findet man deutliche Markierungen halblinks des Hauptweges - vorerst - in Richtung Gletscherschrund

Der signifikante Rückgang des Sulztalferners macht diesen Übergang interessant.

Für Entdeckungsfreudige Bergwanderer eine neue
Herausforderung beim Erkunden des Sulztales.

Beide Bäche, die man zum Erreichen der gegenüber-
liegenden Talseite des Hochtales überqueren muß, wurden mit Brücken ausgestattet.
(wobei eine davon im Spätherbst durch einen massiven Wasserschwall als Folge eines gigantischen  Eisabbruchs am unteren Ende des Sulztalferners) in das Bachbett gespült worden ist.

Zur besseren Orientierung -
vor allem bei schlechten Sichtbedingungen - wurde dieser alte Weg neu mit frischen Farben und Steinmandln markiert.

Über einen kleinen Umweg gelangt man am Weg zum Bockkar
     -soferne man will -
auf sanft ansteigendem Gelände an das Gletschermaul des Sulztalferners mit seinen
wuchtigen Eisresten.

Der weitere Anstieg führt an die seitliche Moräne unterhalb des Bockkars leicht ansteigend auf ein markantes Schulterband
zu einem weithin sichtbaren Steinmandl, dem am Weiterweg noch viele weitere folgen.

Der Weg durch das Bockkar zu einem kleinen See am Ende des Kars führt entlang an guten Markierungen bis zu einem türkisfarbenen See inmitten steiler Geröllhalden.

Nach Erreichen des Sees
rechts zum Ende eines markanten Felsgrates der vom Hinteren Daunkopf herunterleitet.
Links von diesem Felsgrat auf präparierten Steig nach oben.

Sobald sich der steile Geröllhang etwas zurücklegt, erkennt man ein Steinmandl gut sichtbar rechts am Grat.

Dies ist der Beginn einer wunderbaren kurz-
weiligen Blockkletterei in deren Folge man linkerhand den mittleren Teil des Gletschers zum Hinteren Daunkopf erreicht.

Der Weiterweg am Grat zum Gipfel ist durch Steinmandln
-durchwegs permanent gut sichtbar - gekennzeichnet.

Sobald die umliegenden Grate tiefer liegen, öffnet sich der Rundblick auf die umliegenden markanten Berggipfel -
wie Habicht, Olperer, Schrankogel, Schrandele oder Wilde Leck.

Dieser windgeschützte Platz oberhalb eines Gletschersees ladet geradezu zum Verweilen ein.

Die immer wieder veränderte abwechslungsreiche, umgebende Hochgebirgs-
landschaft zeichnet diese neugestaltete Überschreitung von “Hütte zu Hütte” aus.

Wind und Wetter bilden einzigartige Strukturen auf der Gletscheroberfläche.

Loses Blockwerk am Grat bietet allenthalben wunderbare Aus-
und Durchblicke auf die
umgebenden Gipfel und Gletscher.

Diese abwechslungsreiche Gratwanderung mit vielen
- immer wieder geänderten
Ausblicken - läßt die Mühen des Höhersteigens fast vergessen.

Hinter dem Wütenkar der höchste Berg Tirols die Ötztaler Wildspitze.

Beinahe wie ein Bühnenaufbau präsentiert sich die Wilde Leck im Westen.

Der umgebende Sulztalgletscher schmiegt sich an die Flanken dieses Bergriesen.

Bevor wir in Gipfelnähe den Grat in Richtung flachem Gletscherfeld verlassen, noch ein Blick zur tiefliegenden Ambergerhütte.

Am Gipfelpodest des Hinteren Daunkopfs genießt man einen Rundblick auf hunderte von umliegenden Alpengipfeln.

Aus der Stille und Abgeschiedenheit des hinteren Sulztales unvermittelt der Blick in die belebte Welt des Stubaier Gletschers.

Diese moderne Erschließung nimmt man jedoch gerne in Anspruch, wenn man nach der gesamten Überschreitung - den Füßen zuliebe - eine Liftgondel für die letzte Etappe in’s Tal in Anspruch nehmen kann.

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Vom Gipfel des Hinteren Daunkopfs bietet sich die Möglichkeit des Weiterwegs zur Dresdnerhütte oder die Umkehr zur Ambergerhütte.

Vor dem Weiterweg und von diesem hohen Aussichtspunkt noch ein Abschiedsblick zum Zückerhütl.

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Zur AV-Karte mit dem Bereich dieser
av
Überschreitung.

Die gesamte Erneuerung dieses einstigen Überganges ermöglichen die beiden Stubaier Bergführer
Paul Haas und Span Robert
gemeinsam mit Unterstützung der
Sektion Dresden des DAV und der
Sektion Amberg des DAV.

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